Schimmelspürhund LUCKY
FAQ
Kann ein Schimmelspürhund
einen Schimmelpilzbefall nach Art und Menge unterscheiden?
Ein
Schimmelspürhund kann nicht nach Art und Menge der Mikroorganismen
unterscheiden. Er zeigt lediglich die Geruchsquellen an und hilft
dem Hundeführer/Gutachter gezielt Proben für weiterführende
Untersuchungen entnehmen zu können.
Wann ist der Einsatz eins
Schimmelspürhundes zu empfehlen?
Erst wenn trotz
sorgfältiger Suche nach versteckten mikrobiellen Befall, der
Anwendung von techn. Feuchtemessungen und weiteren bautechnischen
Methoden die Quelle nicht lokalisiert werden kann.
Liegt immer ein mikrobieller
Befall der Bausubstanz vor wenn der Suchhund anzeigt?
Nein. Es kann auch zu
"Fehlweisungen" im Umfeld von z.B. Mülleimern oder Topfpflanzen
kommen, da dieses mit Geruchsstoffen kontaminiert sein kann.
Daher sind immer weiterführende Untersuchungen mit Laboranalysen
durchzuführen.
Ist z.B. eine Wohnung / ein
Raum frei von verstecktem Schimmelpilzbefall wenn der Schimmelspürhund
nichts anzeigt?
Diese Aussage kann nicht
getroffen werden. In manchen Fällen, insbesondere bei geringem und
jungem Befall, können die typischen Geruchsstoffe nicht aus dem
Bauteil entweichen und somit vom Suchhund aufgespürt werden. Daher
kann z.B. der Einsatz eines Schimmelspürhundes nur bedingt den Beleg
erbringen, dass ein Raum, eine Wohnung oder eine Immobilie
garantiert ohne mikrobiellen Befall ist, wenn der Spürhund nichts
anzeigt.
Welche Einflüsse verhindern
bzw. erschweren den Einsatz eines Schimmelspürhundes?
Insbesondere bereits
sichtbarer Befall von Oberflächen mit Schimmelpilzen und Bakterien
produziert große Mengen an flüchtigen Verbindungen. In diesem Fall
muss man sich vorstellen, dass sich der Suchhund mit seinem
empfindlichen Riechorgan in einem "Geruchsnebel" befindet und die
"Orientierung" verliert.
Auch z.B.
Kleidungsstücke (ohne Befall) können bereits "muffig" riechen und
sollten als sogenannte sekundäre Quellen vor dem
Schimmelspürhund-Einsatz entfernt werden. Daher ist es auch
erforderlich, dass die zu untersuchende Räumlichkeit vor dem Einsatz
(ca. 30 min.) ausreichend gelüftet wird.
Anmerkung: Vor einem
geplanten Einsatz informiere ich den Auftraggeber über die zu
erbringenden Vorbereitungen etc.
Ist diese Arbeit für den
Hund gesundheitsgefährdend?
Hierzu sind mir derzeit
keine wissenschaftlichen Veröffentlichungen bekannt. Dennoch kann
folgende Antwort gegeben werden: Der Schimmelspürhund (und
Hundeführer) ist dem evtl. gesundheitsgefährdendem Umfeld nur
relativ kurze Zeit ausgesetzt. Der Hund gelangt bei verstecktem
Befall nicht in direkten Kontakt mit den nur schwer flüchtigen Mykotoxinen. Der direkte Kontakt mit sichtbarem
Befall wird vermieden.
Auch muss darauf geachtet werden, dass nur ein wirklich gesunder
Hund in den Einsatz geführt wird. Daraus resultiert, dass das
Gefährdungspotential für den Hund auf ein minimales theoretisches
Risiko minimiert wird.
Gerne beantworte ich Ihre
Fragen auch persönlich.
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